barrierefreie
website
Seit Juni 2025 ist Barrierefreiheit für viele österreichische Websites Pflicht. Wir sagen Ihnen zuerst, ob Sie überhaupt betroffen sind, und bringen die Seite dann auf den geforderten Stand.
Seit Juni 2025 ist Barrierefreiheit für viele österreichische Websites Pflicht. Wir sagen Ihnen zuerst, ob Sie überhaupt betroffen sind, und bringen die Seite dann auf den geforderten Stand.
Betroffen sind Unternehmen, die über ihre Website eine Dienstleistung an Verbraucher anbieten. Also überall dort, wo man online bestellen, buchen, bezahlen oder ein Ticket lösen kann. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Personen und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, beim Verkauf von Produkten aber nicht.
Das Gesetz gilt seit 28. Juni 2025. Die Marktüberwachung liegt beim Sozialministeriumservice, das bei Verstößen Verwaltungsstrafen verhängen und im Extremfall die Sperre eines digitalen Angebots anordnen kann. Wir nennen hier bewusst keinen Strafrahmen in Euro: die Beträge, die im Netz kursieren, lassen sich in der offiziellen Darstellung nicht belegen.
Unsicher, ob Sie betroffen sind? Das ist die häufigste Frage, und sie ist in fünf Minuten geklärt. Schicken Sie uns Ihre Adresse, wir sagen es Ihnen, auch wenn die Antwort nein lautet und wir damit kein Projekt gewinnen.
Maßstab sind die Web Content Accessibility Guidelines in den Stufen A und AA. Sie klingen technisch, lassen sich aber auf vier Prinzipien herunterbrechen. Nach denen prüfen wir, und nach denen bauen wir.
Alles muss sichtbar oder hörbar sein, auch ohne Maus, ohne Farbsehen und mit vergrößerter Schrift. Bilder brauchen eine Beschreibung, Videos Untertitel.
Die ganze Seite muss sich mit der Tastatur bedienen lassen. Kein Element darf nur per Mauszeiger erreichbar sein, und niemand darf in einem Menü festhängen.
Texte in klarer Sprache, Formulare mit verständlichen Fehlermeldungen. Wer einen Fehler macht, muss erfahren, welchen, und wie er ihn behebt.
Sauberes HTML, damit Screenreader und Hilfsmittel die Seite richtig vorlesen. Das ist der Teil, den man von außen nicht sieht und der am häufigsten fehlt.
Die Prüfung Ihrer bestehenden Website kostet 900€ und liefert einen Bericht, der jeden Verstoß benennt und nach Aufwand sortiert. Die Umsetzung liegt je nach Befund meist zwischen 1.500€ und 4.000€. Wenn wir die Seite ohnehin neu bauen, ist Barrierefreiheit ab dem Professional Paket enthalten und kostet nichts extra.
Der Grund für die Spanne ist einfach: bei einer sauber gebauten Seite sind es oft nur Kontraste, Beschriftungen und Tastaturbedienung. Bei einer Seite aus einem Baukasten hängt es davon ab, was das System überhaupt zulässt. Was auf Sie zukommt, steht nach der Prüfung fest, nicht vorher.

Ich schreibe das Angebot, ich gestalte, ich baue. Sie bekommen keinen Account Manager, der zwischen Ihnen und der Umsetzung steht, sondern reden von der ersten Frage bis nach dem Livegang mit derselben Person.
Wenn etwas nicht sinnvoll ist, sage ich das, auch wenn es das Projekt kleiner macht. Das ist auf Dauer angenehmer für beide Seiten.
Barrierefreies Webdesign unterscheidet sich weniger vom normalen, als die meisten annehmen. Es sind vier Stellen, an denen anders gearbeitet wird, und drei davon merkt ein Besucher ohne Einschränkung überhaupt nicht. Wichtig ist nur, dass sie von Anfang an mitgedacht werden. Nachträglich ist jede davon deutlich teurer.
Text muss sich vom Hintergrund deutlich genug abheben, gemessen und nicht geschätzt. Das schließt helles Grau auf Weiß aus, das in vielen Entwürfen steht. Die Palette wird also vorher geprüft, nicht danach.
Alles, was sich klicken lässt, muss sich auch mit der Tastatur erreichen lassen, und man muss sehen, wo man gerade ist. Das betrifft vor allem Menüs, Formulare und Overlays.
Überschriften in der richtigen Reihenfolge, Bilder mit Beschreibung, Formularfelder mit echter Beschriftung. Ein Screenreader liest die Seite genau daran entlang.
Auf 200 Prozent vergrößert darf nichts verschwinden oder übereinander liegen. Das ist der Punkt, an dem die meisten bestehenden Seiten scheitern, weil ihn niemand prüft.
Die häufigste Sorge ist, dass die Seite danach aussieht wie ein Behördenformular. Das stimmt nicht. Barrierefreiheit verlangt ausreichende Kontraste, saubere Struktur und Bedienbarkeit per Tastatur. Keine dieser Anforderungen zwingt zu einem bestimmten Aussehen.
Der angenehme Nebeneffekt: fast alles, was eine Seite barrierefrei macht, hilft auch bei Google. Saubere Überschriftenstruktur, beschriftete Bilder, verständliche Links und ein Aufbau, den Maschinen lesen können, sind exakt die Punkte, an denen auch die Suchmaschine hängt. Sie erfüllen also eine Pflicht und verbessern gleichzeitig Ihre Sichtbarkeit.
Schicken Sie uns Ihre Adresse. Wir prüfen, ob das Gesetz für Sie gilt, und schauen uns die Seite auf die gröbsten Punkte an. Ohne Verkaufsgespräch, und auch dann, wenn die Antwort nein lautet.
Die Prüfung Ihrer bestehenden Website kostet 900€ und liefert einen Bericht, der jeden Verstoß benennt und nach Aufwand sortiert. Die Umsetzung liegt je nach Befund meist zwischen 1.500€ und 4.000€. Bei einer Website, die wir ohnehin neu bauen, ist Barrierefreiheit ab dem Professional Paket enthalten.
Betroffen sind Unternehmen, die über ihre Website eine Dienstleistung an Verbraucher anbieten, also überall dort, wo man online bestellen, buchen, bezahlen oder ein Ticket lösen kann. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Personen und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, beim Verkauf von Produkten aber nicht.
Das österreichische Barrierefreiheitsgesetz gilt seit 28. Juni 2025 und setzt die EU-Richtlinie 2019/882 um. Die Marktüberwachung liegt beim Sozialministeriumservice, das bei Verstößen Verwaltungsstrafen verhängen und im Extremfall die Sperre eines digitalen Angebots anordnen kann.
Nein. Barrierefreiheit verlangt ausreichende Kontraste, eine saubere Struktur und Bedienbarkeit per Tastatur. Keine dieser Anforderungen schreibt ein bestimmtes Aussehen vor. Unsere eigene Website ist der Beleg dafür, dass beides zusammengeht.
Ja, und das ist der angenehme Nebeneffekt. Saubere Überschriftenstruktur, beschriftete Bilder, verständliche Links und ein Aufbau, den Maschinen lesen können, sind exakt die Punkte, an denen auch die Suchmaschine hängt. Sie erfüllen eine Pflicht und verbessern gleichzeitig Ihre Sichtbarkeit.